© Lorem Ipsum Dolor 2010
Disziplinen
Trail:
Im Trail müssen die Pferde mitdenken und weitgehend
selbständig einen Parcours mit mindestens sechs
nachgestellten Gelände-Hindernissen bewältigen. Beim
Trial sind Nervenstärke, und gegenseitiges Vertrauen,
sowie besondere Geschicklichkeit erforderlich. Der
Reiter muß zum Beispiel ein Tor öffnen und so
durchreiten, daß eine Herde imaginärer Rinder auch
nicht die geringste Gelegenheit hätte, durch das Tor zu
schlüpfen. Ein anderes Hindernis ist die Brücke, die
von dem Pferd vorsichtig, aber bereitwillig überquert
werden soll. Auch müssen am Boden liegende Stangen,
die man sich als Unterholz im Wald vorstellen kann,
ohne Berühren in den 3 Gangarten überschritten
werden. Eine andere Übung ist das Rückwärtsrichten
des Pferdes durch ein enges Stangen-L oder Stangen-U.
Das gute Trailpferd soll sich unerschrocken und
überlegt jedem noch so seltsamen Hindernis nähren, es
prüfen und dann ohne Verzögerung in Angriff nehmen.
Western Pleasure:
Bereits der Name der Prüfung sagt es : Für den Reiter soll
es ein Vergnügen sein, das Pferd in den drei
Grundgangarten am losen Zügel möglichst bequem und
fließend zu reiten. Die Pferde werden nach ihren
Gangarten und nach ihrer Bereitschaft beurteilt, die
unsichtbaren Hilfen des Reiters sofort zu befolgen, was
die Prüfung für den Zuschauer sehr mühelos erscheinen
läßt, was aber nicht der Fall ist.
Western Horsemanship:
In diesem Wettbewerb werden die Leistungen des Reiters
beurteilt . Zur Bewertung kommen unter anderem die
Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der
einzelnen Lektion . Die verlangte Aufgabe muß sehr exakt
ausgeführt werden, was auch eine enorme Kontrolle des
Pferdes voraussetzt . Es sind keine spektakulären, dafür aber
sehr anspruchsvolle Manöver, die an Pferd und Reiter gestellt
werden. Die Prüfung besteht aus 2 Teilen. Ein Teil ist ein
vorgeschriebener Parcours und der andere ist eine Pleasure.
Cutting:
Beim Cutting zeigen, Pferd und Reiter die Arbeit an Rindern , indem sie ein
Rind aus einer Herde aussondern. Daraus ist der Name Cutting (Abtrennen)
entstanden.
Der erste Teil der Disziplin wird sehr ruhig ausgeführt und vom Reiter
bestimmt. Besonders viele Punkte werden vergeben, wenn der Reiter tief in
die Herde einreitet und das Rind aus der Mitte der Herde herausgelöst wird
(Deep Cut).
Im zweiten Teil übernimmt das Pferd die Arbeit. Rinder sind Herdentiere.
Das Rind will also aus seinem Schutzinstinkt heraus zur Herde zurück. Es
ist nun Aufgabe des Pferdes, dies zu verhindern. Das Rind darf dabei nicht
verletzt werden. Bei den Rückkehrversuchen des Rindes sind schnelle
Stopps und Wendungen des Pferdes erforderlich. Da die Reaktionen des
Pferdes als Fluchttier um ein vielfaches schneller sind, als die des Menschen,
übernimmt das Pferd die Arbeit. Diese Fähigkeit, ein Rind zu arbeiten,
nennt man Cow-sense. Sie ist nicht allen Pferden in die Wiege gelegt.
Jegliche Hilfegebung des Reiters ist nicht gestattet und gibt Punktabzug.
Gelingt es dem Rind, zur Herde zurückzukehren, gibt es Punktabzug.
Team & Cattle Penning:
Beim Team Penning muss eine aus 3 Reitern bestehende
Mannschaft aus einer Rinderherde drei gekennzeichnete Rinder
herausbringen, um diese schließlich in einen bereitgestellten
Corral zu treiben. Für diese Aufgabe steht dem Team eine
bestimmte Zeitspanne zur Verfügung, die je nach Regelwerk
zwischen eineinhalb und zweieinhalb Minuten liegt. In der Regel
wird jedes Rind mit einer Nummer versehen, wobei jeweils drei
Rinder dieselbe Nummer tragen. Das Team, das die Aufgabe am
schnellsten bewältigt, steht als Sieger fest.
Beim Cattle Penning muss ein Reiter allein eine Kuh mit der für
ihn zugeloste Nummer aus der Herde trennen und in den Corral
treiben. Für diese Aufgabe hat der Reiter 60 Sekunden Zeit.
Ranch Sorting:
Ranch Sorting ist ein Team Event. Zwei Corrals sind nebeneinander aufgebaut, in einem sind die 12 Rinder drin, 10
sind gezeichnet 2 nicht. Den Reitern wird eine Nummer genannt, und daraufhin sollen sie die Rinder in den leeren Pen
treiben, wobei sie mit der Nummer anfangen müssen, die ihnen gesagt wird. Wenn ihnen z.B. Nummer 7 genannt wird,
muss zunächst die 7 hinein., dann Rind Nr. 8, 9 usw, bis nur noch die beiden nicht gekennzeichneten Rinder übrig
sind.Wer die meisten Rinder in der schnellsten Zeit in das 2 Pen bringt hat gewonnen. Werden die Rinder in der
falschen Reihenfolge ausgesondert oder läuft eins der nicht gekennzeichneten Rinder ins andere Pen bekommt das
Team "No Time".
Peggy & Martin Parage
Am Brunnen 2, 54426 Schönberg